Nach einer problemlosen Trächtigkeit von genau 63 Tagen fiel Hayleys erster Wurf am Montag, dem 2. Februar 2009, ab 4:00 Uhr morgens.

Dabei legte die Hündin ein solches Tempo vor, dass wir mit Versorgen, Wiegen und Registrieren kaum nachkamen: zwischen 4:09 und 4:36 wurden fünf Welpen geboren, um 5:15 der sechste, um 5:44 und 6:21 der siebte und achte, und mehr als zwei Stunden später – um 8:30 – der neunte und letzte.

Schwerer Beginn: Drei Welpen (No. 1, No. 6 und No. 9) kamen leblos auf die Welt. Trotz verzweifelter, stundenlanger Versuche bis hin zur Herzmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung liessen sie sich nicht wiederbeleben. Es ist maßlos traurig und frustrierend, einen völlig ausgebildeten, lebensfähigen, warmen Welpen in den Händen zu halten und dann eine Niederlage nach der anderen zu erleben.

Da helfen nur die überlebenden sechs Welpen – 4 Hündinnen und 2 Rüden –, die bei der Geburt zwischen 310 und 470 g wogen, zwei Tage später schon 10–15 % Gewicht zugelegt haben und auch sonst sehr agil und lebensfähig sind.

Man kann stundenlang vor der Welpenkiste sitzen und staunen, dass sie selbst im Schlaf selten still liegen: ein Ohr zuckt, die kleine rosa Zunge wird herausgestreckt, einer maunzt oder zuckt im Schlaf zusammen. Am lustigsten ist es, wenn sie sich strecken: erst die Vorderläufe durchgedrückt, dann die Hinterläufe weit nach hinten. Kurz: ein fertiger kleiner Hund mit winzigen Zahnansätzen, Krallen an allen Pfoten und einem Schwanz, der beim Trinken manchmal vor Aufregung hin und her geht.

Auch Hayley hat die anstrengende Geburt gut überstanden; sie erweist sich wieder einmal als die unkomplizierte, robuste Hündin, die wir lieben. Bei ihren Welpen kennt sie keinen Pardon: Casber darf nicht einmal um die Ecke schauen.

Bilder des A-Wurfs Zuchtpartner Frodo Zurück zur Übersicht